„Starke Worte“ zielt primär auf eine Verbesserung des kommunikativen und sozialen Handelns. Hierdurch sollen die Kinder befähigt werden:

  • Die vielfältigen kommunikativen Anforderungen in Schule und Schulumfeld zu bewältigen
  • Konflikte altersgemäß lösen zu können (Gewaltprävention).
  • Darüber hinaus zielt das Projekt auf eine Verbesserung der sprachlichen Leistungsfähigkeit.

Ausgangspunkt aller in der Fördermaßnahme gewählten Methoden ist immer das Kind mit seinen individuellen Ressourcen und Defiziten. Grundsätzlich geht es um die Vermittlung von Sprach- und Handlungswissen. Hierzu zählen:

  • Erweiterung des Wortschatzes
  • Verbesserung der Grammatik
  • Vermittlung von kindgerechten Konfliktlösungsstrategien
  • Vermittlung von kulturellem Wissen in Bezug auf die Residenzgesellschaft
  • Zusammenführung getrennter Lebenswelten (Familie – Gesellschaft)

Realisiert werden die Zielsetzungen in zwei altersgemischten Gruppen (6-10 Jahre), die jeweils von einer pädagogischen Fachkraft (DAF) geleitet werden. Die Gruppen treffen sich an zwei festen Nachmittagen (2 x 3 Stunden). Bei der Gestaltung der Nachmittage wird in einem hohen Maße auf Methodenvielfalt geachtet. Zu den Methoden zählen u. a. Werkstattangebote, Exkursionen und Rollenspiele. Darüber hinaus soll es individuelle Förderphasen geben, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre sprachliche Leistungsfähigkeit verbessern können.